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David Johnson, Magritte’s window, 1980

Ü1 Zwischen Innen und Außen
Die Übung hat zum Ziel, die Öffnung als Übergang zwischen Innen und Außen zu untersuchen. Für einen individuell zu bestimmenden Charakter (Frühaufsteher, Melancholiker, Kunstsammler etc.) ist ein spezifisches Thema zu formulieren und im Entwurf einer Öffnung umzusetzen.
Dabei spielen Themen wie Licht und Schatten, Innenansicht und Außenwirkung, Ausblick und Einblick, Trennung und Verbindung, Offen und Geschlossen eine wichtige Rolle.

1. Vorgehensweise
Gegeben ist ein Kubus mit den Kantenlängen (HxBxT) =20cm x 30cm x 25cm. Dieser ist als „Rechteckrohr“ mit 4 Flächen darzustellen (2 Bodenplatten à 30cm x 20cm und 2 Wandscheiben à 20cm x 25 cm).
Als Modell im Maßstab 1:20 entspricht dies einem Raum von 4m x 6m x 5m. Innerhalb dieses Rahmens ist die Öffnung zu positionieren. Dabei kann diese von der Vorderkante des vorgegebenen Rahmens zurück- oder vorspringen oder auch dazu bündig sein.

2. Darstellung und Arbeitsergebnis:
Es sind Ansichten und Schnitte zur Klärung der Idee maßstabsgerecht zu zeichnen. Das Modell kann in Gips, Papier, Blech, Karton, Holz oder in einem anderen, einfach zu behandelnden Material gebaut werden, welches der Entwurfsidee entspricht.
Der Rahmen aus den 4 begrenzenden Flächen ist in MDF 8mm zu bauen.

SANAA, Arbeitsmodelle New Museum of Contemporary Art, NYC
Ü2 Baukörper
Nach der Auseinandersetzung mit der Öffnung wenden wir uns nun der Figur des Baukörpers zu. Als exponiertes Objekt ist die Volumetrie und Silhouette in Verantwortung für seine Umgebung ein zentrales Thema beim Hochhaus.
Welches Thema wird bei der Entwicklung in die Vertikale behandelt?
Sprechen wir über eine Stapelung, eine vertikale Aufwärtsbewegung, einen Stufenaufbau? Wird ein geschlossener prismatischer Körper ausgebildet oder ein skulpturales Objekt? Welche Konsequenzen verbinden sich mit den jeweiligen Entscheidungen?

1. Vorgehensweise
Gegeben ist ein Volumen von 40.000m3. Für dieses Volumen ist eine Sequenz von 10 Modellstudien zu entwickeln. Ziel ist die Entwicklung eines formalen Themas für die eigene Baukörperfigur. Die Sequenz soll sowohl aus Varianten bestehen als auch aus morphologischen Studien zur favorisierten Variante. Als Richtmass können h=90m und eine Grundfläche von 20 x 20 m und angenommen werden, Die Dimensionen können aber entsprechend des Themas unter- bzw. überschritten werden.

2. Darstellung und Arbeitsergebnis:
Die Arbeitsmodelle sind sauber in einem einheitlichen Material und Massstab M 1:333  zu bauen. Die Silhouetten (in allen wichtigen Ansichten) sind zeichnerisch in DIN A3 darzustellen.