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Hanne Darvoben

DIFFERENZ UND WIEDERHOLUNG
Ein Museum für Hanne Darboven

Nicht nur mit ihren obsessiven wie eigenwilligen Schreibzeichnungen, die u.a. auf Umschreibung von Daten - und damit Zeit und Geschichte - nach ihrem eigenen numerischen System beruhten, schuf die Konzeptkünstlerin Hanne Darboven ein extensives Werk. Allein eines ihrer Hauptwerke, das „Requiem“, umfasst 45.000 Blätter.

Die öffentlichkeitsscheue Künstlerin lebte und arbeitete bis zu ihrem Tod in einer Villa der Familie in Hamburg-Harburg. Das ehemalige Wohnhaus hat die Hanne-Darboven-Stiftung nach zwischenzeitlich anderer Nutzung wieder erworben, um diesen Ort und ihre Arbeiten der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sowie wissenschaftlich zu erforschen.

Als Studienarbeit soll ein Museum für Hanne Darboven auf dem Grundstück der Stiftung entworfen werden. Das Haus soll nicht nur den Ausstellungen ihrer geschriebenen Arbeiten dienen, sondern auch Raum bieten für Musikveranstaltungen - denn ihre Zahlensysteme übersetzte Darboven auch als „mathematische Musik“ in Notenfolgen. Räume für die wissenschaftlichen und administrativen Arbeiten der Stiftung sowie Atelierwohnungen für Stipendiaten ergänzen das Raumprogramm. Art und Umfang der Mitnutzung der Villa bleibt den Studierenden entwurfsabhängig freigestellt.