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STADT HAUS WOHNEN

Ein Stadthaus in Berlin

Zur Disposition steht eine der wenigen verbliebenen Baulücken in Berlin Mitte in der Zehdenicker Straße Ecke Gormannstraße. Stadträumlich geprägt von der Blockrandbebauung des "steinernen" Berlins aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts trifft man hier auf eine kleine Platzsituation an der das letzte unsanierte Haus gerade eingerüstet wurde und die Fertigstellung der Choriner Höfe vor wenigen Jahren das Thema der Gentrifizierung wieder gross geschrieben hat.

Wie ist hier unsere Vorstellung vom Leben in der Stadt, vom Wohnen in einem Stadthaus in Berlin Mitte zwischen Torstraße und Kastanienallee, was in den Medien und von Immobilienfirmen oft als Wohnen am 'Puls der Zeit' gehandelt wird? Wie kann eine Form des Wohnens aussehen, die durch ihre Präsenz nicht vertreibt, wonach gestrebt wird, nämlich nach einem städtische Leben mit einem aktiven Miteinander, einer hohen Dichte an kleinen Geschäften, Galerien, Bars und Cafés. In Auseinandersetzung mit der Präsenz im Stadtraum und im Kontext des Stadtgefüges ist hier die Typologie des Wohnens zu betrachten und ein Stadthaus zu entwerfen. Zu untersuchen sind dabei die baukörperliche Komposition, die Art der Erschließung, die Grundrissgliederung in Bezug auf Aussen- und Innenräume, auf öffentliche und private Bereiche und die Rhythmik der Fassaden innerhalb eines urbanen Gefüges.