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„Rem Koolhaas, Modell Niederländische Botschaft Berlin“

Weg und Raum

 Wir entwickeln Volumen und damit gleichermaßen Raum. Masse und Leere sind komplementäre Erscheinungsformen. Voll und Hohl stehen im Kontinuum allen Räumlichens.

Wir erfahren Räume im Durchschreiten, erst Treppen/Rampen ermöglichen eine Raumerfahrung aus der Ebene heraus in die Höhe. Wege sind mehr als eine funktionale Verbindung, sie haben eigene Raumqualitäten und/oder sind Teil des Raumkontinuums. Wie alle Räume erhalten sie Charakter durch Proportion und Licht. Diese Faktoren bestimmen maßgeblich die Stimmung von Räumen.

Ziel ist es, die innere Logik und die äußere Erscheinung zu einem überzeugenden Ganzen zusammen zu bringen.

 

Aufgabenstellung

Entwerfen Sie einen Weg durch ein Volumen, wobei folgende Parameter beachtet werden sollten:

- Das vorgegebene Volumen hat 12 x 6 x 9 m

- Von diesem Volumen entnehmen Sie Masse, wodurch Lücken oder besser Leerräume entstehen. Masse und Leere sollen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Das Ausgangsvolumen muss erkennbar bleiben.

- Ein Weg führt durch das Volumen hindurch, tangiert oder kreuzt die Leerräume.

- Die vertikale Durchwegung wird über Treppen oder Rampen –nicht durch ‚Hühnerleitern‘- bewältigt.

- der Weg sollte einer inneren, selbst zu wählenden Logik folgen. Dabei ist die Wirkung von außen mit zu berücksichtigen.

- Achten Sie besonders auf die Übergänge von außen nach innen und innerhalb des Volumens.